Es war einmal...

Katzen begleiteten meinen Mann und mich fast unser gesamtes Leben. Wir waren und sind natürlich noch immer fasziniert von diesen anmutigen und wunderschönen Lebewesen.

Genau genommen, nahm alles seinen Lauf, als sich die hübsche weiße Perserkatze namens „Ophelia“ in mein Leben geschlichen hat. Das war im Herbst 1997 – damals kannte ich meinen Mann noch nicht… Aber zu den „Disaster Cats“ sind wir durch Nepomuk gekommen, der unser Leben im Mai 2012 bereichert hat.

Etwa ein halbes Jahr, nachdem Fee in meinen damaligen Single-Haushalt eingezogen ist, habe ich den kleinen Perserkater „Tequila“ dazu geholt, damit Fee nicht so viel alleine ist, wenn ich arbeiten musste. Ein Jahr später, also 1999, kam dann noch der kleine Stallkater „Poldi“ hinzu, den ich bei uns im Reitstall auf der Stallgasse aufgelesen hatte.

Mit meinem vierbeinigen Trio bin ich im Sommer 2001 zu meinem Mann nach Bayern „ausgewandert“. Nachdem wir uns in Sachen „Behausung“ ein wenig vergrößert hatten, kamen wir auf die Idee uns noch zwei kleine Tiger zuzulegen – Platz genug hatten wir ja schließlich. Und so adoptierten wir noch die Geschwister „Kasimir“ und „Fluffy“, die wir von einem Bauernhof aus der Gegend geholt haben.

Die nächsten Jahre verliefen mit unserem 5er-Rudel relativ ruhig, bis ich dann Anfang 2012 auf die Rasse „Maine Coon“ gestoßen bin und mir einbildete, dass wir unbedingt eine Katze dieser Rasse haben müssten. Man kann sich vorstellen, dass mein Göttergatte zunächst wenig begeistert war, aber ich habe mich durchgesetzt.
Ein paar Tage später hatte ich dann auch schon meinen Traum-Main Coon gefunden: „Nepomuk mit den großen Füßen“, der dann im Mai 2012 bei uns eingezogen ist und unser Leben völlig auf den Kopf gestellt hat.

Kurze Zeit später hatten wir dann die Idee mit der Homepage:
Irgendwie hat sich unsere Leidenschaft für Katzen mit Nepomuk vervielfacht und ich hatte es mir in den Kopf gesetzt, jeden Tag von Nepi’s Leben zu dokumentieren (naja, vielleicht nicht jeden einzelnen Tag). Das hieß im Klartext: Ich machte Fotos bis zum Abwinken…

Da mein Mann Web-Designer ist, war es nicht weiter verwunderlich, dass er dann vorschlug, doch eine Homepage über unsere Katzen zu erstellen. Gute Idee! Und schon machten wir uns daran, erst einmal einen Namen für unsere Rasselbande zu finden. Irgendwie kamen wir dann auf „Disaster Cats“ – warum? Das findet mal schön selbst heraus.
Ein paar Tage später war es dann so weit und die Homepage war fertig. Nun musste sie nur noch mit Leben gefüllt werden.

Das ist aber noch nicht die ganze Geschichte – wen wundert’s…
Nachdem ich erst einmal auf den Geschmack gekommen war, mich extremst in die Maine Coon Rasse verliebt habe, konnte ich mich doch mit nur einem Exemplar nicht zufrieden geben. Natürlich war es reiner Zufall, dass Nepomuks Züchterin gerade wieder einen Wurf hatte und wie zufällig auch noch von Nepi’s Mama. Ich musste zwar meine ganze Überredungskunst einsetzen, aber ich konnte meinem Mann das Einverständnis entlocken, dass die kleine Lulu zu uns ziehen durfte – das war im Januar 2013.

Im März 2013 mussten wir von Fee Abschied nehmen, die uns fast 16 Jahre lang begleitet hat, im August 2013 ist Fluffy mit ihren 9 Jahren ganz plötzlich erkrankt und auch sie mussten wir gehen lassen. Als im April 2014 nun auch noch Tequila im Alter von 16 Jahren seine letzte Reise angetreten hat wurde es merklich ruhiger und stiller bei uns zuhause.
Also haben wir uns überlegt, ob wir nicht noch eine Katze bei uns aufnehmen wollen. Gut, aus einer Katze sind dann Wilma und Lotti geworden, was wir jedoch in keinster Weise bereuen.
Leider ist im Juli 2014 auch noch Poldi im Alter von 15 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen und eigentlich wollten wir nun erst einmal keine neue Katze mehr. Aber es kommt ja doch immer anders als man es sich vor nimmt und durch Zufall sind wir im August 2014 auch noch stolze Adoptiveltern von Petrie geworden und unser halbes Dutzend ist seit dem wieder voll. Wie schön…!

Ja, wir sind totale Maine Coon Fans geworden. Allerdings sind wir „reine“ Liebhaber und züchten nicht mit dieser wunderschönen Rasse – dies nur der Vollständigkeit halber.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Stöbern!

Alexandra Wendelken mit Maik Wendelken und den „Disaster Cats“